Dienstag, 11. November 2014

Whangarei: Von Höhlen, Glühwürmchen und Wasser

Whangarei Falls
Seit Mittwoch Abend sind wir nun in Whangarei und haben den Sonnenschein aus Paihia mitgenommen. Als wir im Hostel angekommen sind, wurden wir von dem Luxus eines Pools und Hot Tubes überrascht! Da die Sonne immer noch hoch am Himmel stand, konnte ich nicht anders und musste einfach kurz in den Pool springen!

Am Donnerstag haben wir uns dann zu dritt, Daniel aus Auckland hat uns noch begleitet, auf zu den Abbey Caves gemacht. Unser Weg führte uns an den Whangarei Falls (siehe oben) vorbei. Im Vergleich zu den Wasserfällen in Paihia, waren diese dann doch ein bisschen beeindruckender!
Nach einem kleinen Fotoshooting vor dem Wasserfall ging es durch den Wald und die Straße entlag zu den Höhlen. Die Abbey Caves sind Tropfsteinhöhlen, die voller Glühwürmchen sind. Auf einem Hinweisschild erspähten wir, dass die Höhlen eigentlich nur von Profis bestiegen werden sollten, weil sie nicht touristisch ausgebaut sind. Dennoch ist es eine beliebte Tourisache. Vollprofis wie wir sind, haben wir uns also mit Taschenlampe und Turnschuhen gerüstet und ab ging es unter die Erde. Schon beim Einstieg waren einige Kletterkünste gefragt und man musste genau schauen, wo man hintritt. Drinnen ging es ins eiskalte Wasser, das teilweise bis über die Knie reichte. In einer Höhle ging es sogar bis zum Bauch, das hat Daniel jedenfalls berichtet, der sich durch ein kleines Loch gerobbt hat, weiter in die 3. Höhle hinein. Das war mir dann allerdings doch zu wild. 

Die Höhle war eigentlich total dunkel und man konnte nix sehen ohne Lampe!

Wenn man ein wenig ins Höhleninnere vorgedrungen war und die Taschenlampe ausmacht, kommt es einem so vor als befände man sich unter einem Sternenhimmel. Die vielen Glühwürmchen leuchten wie Sterne in der stockdunklen Höhle und bilden regelrechte Sternstraßen. Leider war meine Kamera für ein gutes Foto technisch dann doch nicht ausgereift genug. Ich kann euch aber sagen, es sah ganz wundervoll aus! Die Mühe hat sich also gelohnt. Dennoch war es auch ein wenig unheimlich so allein als planlose Truppe in einer Höhle im Wasser zu stehen, ohne zu sehen, was da so drin ist oder kommt.

Naja, alle haben es überlebt und sind wieder gut im Hostel gelandet ;) Heute war dann Planung und Entspannung angesagt, bevor es morgen wieder nach Auckland geht.

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