Samstag, 8. November 2014

On the countryside of Life


Viele Leute, die wir in unserer ersten Woche in Auckland getroffen haben, gaben uns den Rat, ziemlich schnell weiter zu reisen, weil es einfach viel schönere Orte zu sehen gibt als Auckland. Dem sind wir gefolgt und haben uns Richtung Norden aufgemacht nach Paihia, dem Hauptzugang zur Bay of Islands. Die ca. 4 stündige Busfahrt bis in dieses kleine Örtchen war recht kurvig und bergig, was unseren Busfahrer jedoch nicht von einem, sagen wir mal sportlichen Fahrstil abhielt. Auf der Fahrt konnten wir die Landschaft der Ostküste des Northland bestaunen und unter anderem einen wundervollen Blick auf den Mount Manaia bei Sonnenuntergang erhaschen. 

Mount Manaia

Kauribaum








In Paihia wurden wir mit Feuerwerk empfangen, wobei dies mehr der Guy Fawkes Night geschuldet war ;) Nach dem wir die Peppertree Lodge kurz erkundet und für gut befunden hatten, ging es auch schon ab ins Bettchen, denn am Donnerstag hieß es um 7.10 Uhr erneut in den Bus springen, da wir einen 1 Daytrip an den nördlichsten Punkt von Neuseeland, dem Cape Reinga, gebucht hatten. Zuvor machte unser Bus allerdings noch einen kurzen Stop am Puketi Forest, damit wir die uralten und riesigen Kauribäume von Neuseeland bestaunen konnten. Unsere Fahrt dahin wurde von Reggaesongs begleitet, die Playlist des Busfahrers hielt später allerdings auch noch die besten US-Chartsongs sowie Klassiker der 80er und 90er für uns bereit, ziemlich witzig, aber das nur am Rande. 
Am Cape Reinga ging es bei Wind und Sonnenschein runter zum Leuchturm. Am Felsvorsprung, auf dem der Leuchturm steht, treffen sich der Pazifik und die Tasmansee, was bei stürmischen Wetter zu bis zu 10 m hohen Wellen führt. Das Cape bildet zudem nach Maoritradition den Ausgangspunkt für die Reise der Seelen verstorbener Maoris. 

Cape Reinga

Nach einem kurzen Lunch an einem traumhaften Bay, an dessen Strand wir unsere Füße zum ersten Mal ins Meer tauchten, stand Sand Surfing auf dem Plan! Zwar hatte ich zum Anfang schon ein bisschen Zweifel, ob ich als Grobmotoriker die doch ziemlich hohe Düne heil wieder runterkomme, aber das lief alles, sodass ein zweites Mal einfach sein musste =) 

Diese Düne galt es zu erklimmen und irgendwie wieder runter zukommen

Danach ging es weiter den 90 Mile Beach entlag, einem laaaaangen Strand, der hier offiziell als Highway gilt und einen 'famous' hole in a rock zum Fotografieren bereithält. Zudem konnten dort Muscheln gesammelt und direkt gegessen werden, bei der Nummer war ich allerdings raus! Zumal es kurz danach in Mangonui zum legendären fish and chips-Laden ging. Die chips waren lecker! Wer mehr über den Fish wissen möchte, muss sich an den aktuell kränkelnden Martin wenden ;)

Der 90 Mile Beach-Highway von New Zealand






















Die restlichen 2 Tage verbrachten wir eher entspannt in Paihia. Einen Nachmittag habe ich mit Kerstin aus unserem Zimmer einen kurzen Walk durch den Opua Bush unternommen und auf Paihia geblickt, während Martin aufgrund von Schnupfen im Hostel gechillt hat. Den Abend haben wir dann noch mit anderen Backpackern am Strand ausklingen lassen. Ein Walk zu den Haruru Wasserfälle stand bei mir auch noch auf dem Plan. Svenja aus dem Hostel kam spontan mit, so musste ich den 5 Stunden-Walk nicht allein bestreiten =)


Haruru Wasserfälle







Tja, und morgen ist unsere Zeit hier auch schon vorbei. Wir werden dann weiter südlich Whangarei unsicher machen =)

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