| Hobbinton |
Nachdem wir Hobbinton von unser To Do-Liste streichen konnten, machten wir uns am Abend auf nach Rotorua. Diesmal in Begleitung von Fernando (Italiener, auch wenn man auf Spanier tippen würde), der bei unser Hobbintontour dabei war.
Rotorua wird auch die 'Schwefelstadt' genannt, weil es die dynamischte Thermalgegend ist und ein dauerhafter Geruch nach verfaulten Eiern über der Stadt hängt.
Rotorua wird auch die 'Schwefelstadt' genannt, weil es die dynamischte Thermalgegend ist und ein dauerhafter Geruch nach verfaulten Eiern über der Stadt hängt.
Nachdem wir Fernando in der Stadt abgesetzt hatten, fuhren wir zu einer Farm, bei der Daniel spontan eigentlich einen Platz zum Couchsurfen für uns organisiert hatte. Schon fast um den Lake Rotorua rum, landeten wir dem Navi folgend auf einem Hof irgendwo im Nirgendwo, wie so oft in Neuseeland. Da mehere Wohnhäuser zur Auswahl standen, probierten wir auf gut Glück ein Farmhaus. Das Ende vom Lied war, dass wir vor dem Haus standen und das Auto von zwei komplett aggressiven Hunden umsprungen wurde, sodass Daniel und ich beide im Auto saßen und meinten 'Also ich steige jetzt nicht aus!!!' Nach einem kurzen Hupkonzert kam dann aber jemand raus und sagte uns, zu welchem Haus wir müssen. Dort angekommen, war niemand Zuhause, außer zwei weitere, diesmal aber handzahme Hunde. Nach einigem Hin und Her sind wir letztlich total erschöpft doch im Hostel gelandet. Egal, ein Versuch war es wert und besonders ich habe mich, nach einer Woche im Auto, über ein Bett gefreut. Jaja, so einfach können Ansprüche sinken.
Am nächsten Tag besuchten wir zusammen mit Alina aus dem Hostel und Fernando das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland und schauten uns dort diverse geothermale Pools und blubbernde Schlammlöcher in den verschiedensten Farben an. Das ganze war wieder sehr überlaufen und naja, alle meinten immer das ist sooo toll, wir kamen zum Fazit: kann man mal machen.
Dazu kam auch noch, dass ich beim Ticketkauf merkte, dass ich meine Bankkarte an der Tankstelle am Morgen vergessen hatte, was meine Stimmung runter zog und einen leichten Panikanfall bei mir auslöste. Zum Glück hatte der Verkäufer die Karte noch und erkannte mich wieder als ich erneut in die Tankstelle bin. Nachdem dieses Problem zum Glück gelöst war, gab es auf den Schreck erstmal eine schöne 5 $ Pizza von Dominos. Danach fuhren wir zum Blue Lake, einem Bergsee, wo wir die Sonne und das kalte Wasser genoßen. Abends ließen wir den Tag mit ein bisschen Wein und Bier ausklingen und Alina brachte uns das Kartenspiel 'Bonjour Madame' bei, an dem wir nach den ersten paar Drinks sehr viel Freude hatten!
| Red Pool |
Für den folgenden Tag stand ein kurzer Walk durch den Redwoods Forest mit seinen Küstenmammutbäumen auf dem Plan. Den geplanten Track sind wir zwar nicht gelaufen, da wir irgendwo eine Abzweigung verpasst hatten, dafür haben wir aber von den anderen Tracks jeweils ein Stück gemacht um wieder zum Startpunkt zu gelangen.
| Im Redwoods Forest |
Nach dieser "Anstrengung" mussten wir uns dann erst einmal wieder an einem anderen See, Lake Tarawera, erholen. Überraschender Weise sprang Fernando dort irgendwann spontan auf und meinte lostrampen zu müssen, weil ihm Langweilig war. Ziemlich verrückt, weil er in ein paar Stunden mit Daniel hätte nach Taupo fahren können. Tja, jedem seins! Am späten Nachmittag zogen dann Daniel und Alina weiter und seit einer gefühlt langen Zeit war ich wieder 'allein', was irgendwie auch schön war. Am Abend gönnte ich mir einen Besuch im Polynesian Spa mit seinen verschiedenen Mineralbädern, von denen man einen Blick auf den Rotorua Lake hat. Optimaler Weise nieselte es leicht, was eine angenehme Abkühlung zum heißen Wasser schaffte!
Die Entspanntheit hielt aber leider nicht lange an, da ich am kommenden Tag feststellen musste, dass der Bus nach Whakatane, wo ich schon für Weihnachten alles gebucht hatte, ausverkauft war. Das bedeutete alles Umbuchen und ein freies Hostel finden... Extrem nervig! Im nach hinein war es vielleicht aber doch nicht so schlecht, weil Andrea aus meinem Zimmer sich spontan entschied mit mir nach Taupo zu kommen und dort zu Weihnachten das Tongariro Alpin Crossing in Angriff zu nehmen.
Am 24.12 hieß es dann um 4.00 Uhr morgens aufstehen (!!!) und ab in den Tongariro National Park. Die Wanderung führte uns durch verschiedene Vegetationszonen, vulkanisches Gebiet und sogar an kleinen Schneefeldern vorbei. Jaja, weiße Weihnachten und so ;)
Auf unserem Weg passierten wir zudem den Schicksalsberg aus Herr der Ringe, mit richtigem Namen Mount Ngauruhoe. Man hätte auch auf den Gipfel klettern können, zu so großen sportlichen Taten war ich dann aber doch nicht bereit ;)
Außerdem gab es so viel anderes schönes zusehen, da das Wetter perfekt mitspielte.
Allgemein war das Crossing nicht so anstrengend wie unser Crossing beim Taranaki. Rob unser Shuttelfahrer von damals hatte also recht, als er sagte: "Das was ihr heute macht ist das richtige Crossing, der Tongariro ist nur was für Pussys!" Witziger Weise wurde um das Tongariro Dinge aber ein viel größer Rummel veranstaltet als beim Taranaki. Nach dem wir unsere 20 km geschafft hatten, ging es im Hostel in den Whirlpool entspannen.
Außerdem gab es so viel anderes schönes zusehen, da das Wetter perfekt mitspielte.
| Dem Gestank nach faulen Eiern konnten wir einfach nicht entkommen |
Am 1. Weihnachtsfeiertage unternahm ich dann noch eine kleine Wanderung zu den Huka Falls, wo Neuseelands längster Fluss entspringt, der Waikato. Danach war chillen am Strand des Lake Taupo angesagt.
Am 2. Weihnachtstag hieß es wieder Abschied nehmen, weil ich mich nach Napir auf machte und Andrea weiter nach Wellington fuhr.
Am 2. Weihnachtstag hieß es wieder Abschied nehmen, weil ich mich nach Napir auf machte und Andrea weiter nach Wellington fuhr.
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